Gästeführerverein Rhein-Erft
Herzlich willkommen - wir freuen uns, Sie zu treffen!
Bild oben©Rhein-Erft-Tourismus, www.rhein-erft-tourismus.de
Der Rhein-Erft-Kreis liegt in unmittelbarer Nähe der Stadt Köln.
Wir laden Sie herzlich ein, die vielen Facetten unserer Region zu entdecken.
Unsere GästeführerInnen haben ein attraktives Angebot für Sie - Führungen mit dem Rad, zu Fuß, mit dem Auto oder mit dem Bus. Mehr als 50 Schlösser, Burgen, Museen sowie historische Innenstädte werten unsere Region auf, machen sie zu etwas ganz Besonderem . Wir gehören zu den wasserburgenreichsten Regionen in ganz Deutschland - gar Europas.
Die rekultivierten Gebiete im Rheinischen Braunkohlenrevier und ein Rundblick von einem der Aussichtspunkte in die Tagebaue beeindrucken auf ihre ganz eigene Art. Wir laden Sie herzlich ein, die vielen Facetten unserer Region zu entdecken. Lassen Sie sich auf uns ein und erleben Sie mit uns Natur, Kultur und Brauchtum in unserem Rhein-Erft-Kreis. Die schönste Aussicht? Der beste Rastplatz? Der schönste Weg? Die interessanteste Sehenswürdigkeit? Wir verraten es Ihnen gern. Neugierig geworden? Lernen Sie uns kennen.
Wir freuen uns auf Sie.
Unser Verein wurde im Mai 2020 gegründet und ist Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V. und Kooperationspartner von Rhein-Erft-Tourismus e.V.
Fortbildung zum Thema Rekultivierung
Gästeführerinnen und Gästeführer bleiben
am Puls der Zeit
Mehrere Kolleginnen und Kollegen unseres Gästeführerteams nahmen an einer Fortbildung zum Thema Rekultivierung teil, geleitet von Herrn Esser, dem Leiter der Forschungsstelle Rekultivierung der RWE Power AG.
Fortbildungen sind uns besonders wichtig – denn wir möchten unsere Gäste stets auf dem neuesten Stand informieren, unser Wissen kontinuierlich erweitern und Entwicklungen in unserer Region nicht verpassen. Zunächst erhielten wir einen kompakten und informativen Fachvortrag von Herrn Esser, gespickt mit Zahlen, Fakten und Fachbegriffen.
Um Rekultivierung jedoch wirklich zu begreifen, muss man hinaus ins Gelände – und genau das haben wir im Anschluss getan - wir fuhren zur Sophienhöhe.
Das Leitmotiv unseres Referenten lautete:
„Standortvielfalt schafft Artenvielfalt.“
Vor Ort konnten wir dieses Prinzip mit eigenen Augen sehen: unterschiedliche Flächen, verschiedene Bodentypen und gezielte Bepflanzung schaffen Lebensraum für eine reiche Artenvielfalt. Dabei war auch deutlich zu spüren, dass man sich der Eingriffe in die Natur sehr bewusst ist – und dass das Ziel darin liegt, aus dieser Situation das bestmögliche Ergebnis für Natur und Mensch zu erzielen.
Begeistert hat uns die Herde Wildpferde die auf der Sophienhöhe angesiedelt wurden. Es handelt sich um Konikpferde, eine robuste und selbständige Rasse. Die bis zu 1,45 Meter großen Tiere haben sich gut an das Leben in der freien Natur angepasst. Die Pferde sollen die Graslandschaft von Bäumen und Sträuchern freihalten. Sie sind nicht zum streicheln da und sollen auf keinen Fall gefüttert werden.
Mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Hintergrundinformationen und dem Gefühl, noch besser auf unsere Gästeführungen vorbereitet zu sein, blicken wir auf eine gelungene Fortbildung zurück. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung - fachlich fundiert, unglaublich spannend und lehrreich. Wir freuen uns schon, dieses Wissen künftig mit unseren Gästen zu teilen. (Bilder: Willi Braun und Astrid Machuj)
Die Gästeführer Rhein-Erft auf Fortbildung!
Sommer, Sonne, Sand und Wasser in der Quarzgrube Frechen
Stellt euch vor, ihr steht mitten in einem Tagebau – nicht in einer unwirtlichen Mondlandschaft, sondern in einem Ort voller Leben und spannender Geschichten! Genau das haben wir bei unserer Fortbildung in der Quarzgrube Frechen erfahren.
Ausgestattet mit Helmen und Warnwesten führte unser Weg am Werk vorbei, dann an der Bahnverladung, wo der feine Quarzsand ankommt und wieder seine Reise antritt. Dann ging durch den rekultivierten Wald in die Grube hinein, wo uns die 70 m hohe weiße Sandwand beeindruckte.
Wir haben gelernt, wie die Förderbänder arbeiten, die den Sand zu den Verarbeitungsanlagen transportieren. Ein Highlight war die Rekultivierung und die damit verbundene Entwicklung einer Naturlandschaft aus einer Abbaugrube.
Schon jetzt gibt es viele Hektar neue Wälder und Offenlandflächen sowie idyllische Amphibienteiche, die Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen bieten. Faszinierend war die Steilwand, die im Sommer als Brutstätte für die kleinen Uferschwalben dient.
Ein lebendiges Beispiel dafür, wie Natur und Industrie harmonisch nebeneinander existieren können. Die Führung war eine perfekte Mischung aus beeindruckender Technik, Geologie und Naturschutz bei schönstem Sommerwetter.
Wir kennen unsere Heimat wieder ein Stück besser und geben unser Wissen in unseren Führungen im Rhein-Erft-Kreis gerne weiter. (Bilder: Sabine Müller-Braun, Susanne Kirsch)
Der Vorstand des Gästeführervereins bedankt sich ganz herzlich bei unserem Mitglied Susanne Kirsch für die kompetente, fesselnde und sehr gelungene Führung und diesen schönen Bericht.
Astrid Machuj
Schloss Loersfeld in Kerpen
Bild: Paul Meixner, Rhein-Erft-Tourismus e. V.,
www.rhein-erft-tourismus.de
Burg Bergerhausen, im Kerpener Ortsteil Bergerhausen
Bild: Rhein-Erft-Tourismus ©Burg Bergerhausen
Forum :terra nova - Tagebau Hambach in Elsdorf
Bild: © Rhein-Erft-Tourismus